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EGGERS setzt neue Maßstäbe bei der

Wasserhaltung im Hamburger Hafen

Dieses Projekt hat es in sich: 15.000 Quadratmeter ist die Fläche am Strandkai groß, auf der im September letzten Jahres noch das EGGERS-Sommerfest stattfand. Auf dem Gelände entsteht das neue Quartier am Strandkai, das mit 470 Einheiten aktuell größte Wohnungsbauprojekt in der HafenCity.

Das Gelände weist eine selbst für die HafenCity besondere bautechnische Gegebenheit auf: Es ist von drei Seiten von der Elbe umgeben. „Die größte Herausforderung auf dieser Baustelle liegt im Bereich der Wasserhaltung. Unter dem Baugelände verläuft ein Wasserleiter, das heißt eine Sandschicht, die tidebeeinflusst ist. Das bedeutet, dass sich die Druckspiegelhöhe im Wasserleiter bei einem hohen Pegelstand der Elbe erhöht und die Gefahr eines Grundbruchs besteht. Um das zu verhindern, überwachen wir das Tidegeschehen 24 Stunden am Tag“, so Gunnar Krix, zuständiger Bauleiter für die Wasserhaltung und -reinigung.

Um einen Grundbruch zu vermeiden, wird der Wasserleiter mit insgesamt 22 Brunnen, die auf dem gesamten Gelände verteilt sind, im Bedarfsfall entspannt. Das hochgepumpte Wasser wird in einer Wasseraufbereitungsanlage gereinigt und dann in die Elbe abgeleitet. Die Dimension der Anlage ist beeindruckend: Hier können bis zu 300 Kubikmeter pro Stunde aufbereitet werden – ein interner EGGERS-Rekord.

Neben den Arbeiten der Umwelttechnik ist der Bereich Tiefbau für die Aushubarbeiten der Baugrubenerstellung, Pflasterarbeiten zur Böschungsherstellung und den Einbau von Arbeitsebenen zuständig.

„Bei diesem Projekt arbeiten Kollegen von Umwelttechnik und Tiefbau Hand in Hand. Wir sind ein Team, und das ist bei einer Baustelle dieser Größenordnung auch unbedingt notwendig“, so Projektleiter Domingo Frank.


„Das Projekt ist das technisch anspruchsvollste, dass wir je auf die Beine gestellt haben. Dabei sind wir nicht nur ausführender Dienstleister, sondern auch mit der Planung beauftragt gewesen. Und die Elbe ist ein Faktor, der sich nicht einfach planen lässt.“ – Holger Vegelahn, Abteilungsleiter Grundwassertechnik.

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