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Erd- und Tiefbau: DESY XFEL, Los 3 Injektorkomplex

DESY  XFEL, Los 3 Injektorkomplex

Auftraggeber

Züblin SPT GmbH, Niederlassung Hamburg

Projekt

Das europäische Röntgenlaserprojekt XFEL wird an der Grenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein neue experimentelle Möglichkeiten eröffnen. Durch einzigartige Röntgenlaserblitze lassen sich chemische Reaktionen filmen, atomare Details von Molekülen und dreidimensionale Aufnahmen des Nanokosmos herstellen.

XFEL steht für: Röntgenlicht-Freie-Elektronen-Laser (x-ray-free-electron-laser) und beschreibt zugleich die Funktion der Anlage. Im XFEL werden Elektronen in einer 3,4 km langen Anlage zunächst auf hohe Energie beschleunigt und zur Aussendung von Röntgenblitzen gebracht.

Aufgrund der Ausmaße ist der XFEL die längste künstliche Lichtquelle der Erde. Der Start der Inbetriebnahme ist für 2013 geplant. Die Röntgenlaseranlage startet auf dem DESY-Gelände in Bahrenfeld und endet in Schenefeld bei Pinneberg. Der Hauptteil der Anlage befindet sich in Tunneln in einer Tiefe zwischen 6 und 38 m Tiefe unter der Erde.

Bilder des Projektes

Erdarbeiten:

Für den Startbereich der Anlage musste zunächst der Lise-Meitner-Park (100.000 m3 Bodenaufschüttung aus Elbtunnelbau) abgetragen und entsorgt werden. Der danach folgende Baugrubenaushub bis in 18 m Tiefe unter GOK umfasste etwa 80.000 m3.
Davon müssen 30.000 m3 mittels Nassaushub (Fa. Möbius) ausgebaggert werden. Die Baugrube wird in Schlitzwand-Bauweise ausgeführt. Dafür wird von Züblin Spezialtiefbau einer Länge von ca. 240 m ein 40 m tief einbindende Schlitzwand hergestellt, die eine Stärke von 1,5 m besitzt.

  • Abtrag Lise-Meitner-Park 100.000m3
  • Baugrubenaushub bis 18m Tiefe 80.000m3
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